AddHeader
Pagetitle

Die Geschichte

 

Die Museumswerft Flensburg baut und zeigt typische Frachtensegler und offene Arbeitsboote des 18. und 19. Jahrhunderts, die auf der Ostsee für den Handel und in der Fischerei unterwegs waren. 
 
Sie wurde 1996 gegründet und wird, nachdem sie zweimal unfreiwillig umziehen mußte, jetzt mit öffentlichen Mitteln und sehr viel Eigenleistung seit 2001 an diesem, ihrem ursprünglichen Standort, aufgebaut.
 

Auf der Museumswerft werden anschaulich und öffentlich historische Erwerbssegelschiffe dieser Region restauriert und nachgebaut: Offene Arbeitsboote der Förde- und Küstenfischerei von 5 – 10 m Länge, die Smakkejollen, sowie kleine Frachtsegler bis zu 20 m Länge, die Danske Jagten.

 
 
Außerdem sind auf der Werft bereits 6 kleine offene Arbeitsboote gebaut worden. 
 

Die Smakke Jolle
 

Smakke-Jollen waren die „Kleintransporter“ dieser  Küsten-Region. Mit diesen einfachen Booten wurde gefischt, sowie Waren und Personen zwischen  den Inseln und der Küste befördert. Da die Fischer an der Flensburger Förde gleichzeitig Landwirtschaft betrieben,  brachten sie ihre Produkte mit der Smakke-Jolle nach Flensburg und verkauften sie dort.

Die Dansk Jagt

Alles, was nicht in die Smakke-Jollen passte, wurde mit Danske Jagten transportiert. Sie waren relativ schnell und wendig und fuhren u.a. Steine von den vielen Ziegeleien an der Förde nach Flensburg.